CAMBURG

Bereits um 800 wird eine Burg zum Schutz des Flussüberganges errichtet. In den 1930er Jahren entstehen die heutigen Gebäude als Jugendburg und werden Gebietsführerschule der Hitlerjugend.

An der Saale hellem Strande
stehen Burgen stolz und kühn.
Ihre Dächer sind zerfallen,
und der Wind streicht
durch die Hallen,
Wolken ziehen drüber hin.

Zwar die Ritter sind
verschwunden,
nimmer klingen
Schwert und Schild;
doch dem Wandersmann
erscheinen auf den
altbemoosten Steinen
oft Gestalten zart und mild.

Droben winken holde Augen,
freundlich lacht manch
roter Mund.
Wand'rer schaut wohl
in die Ferne,
schaut in holder Augen Sterne:
Herz ist heiter und gesund.

Und der Wand'rer zieht
von dannen,
denn die Trennungsstunde ruft;
und er singet Abschiedslieder,
Lebewohl tönt's ihm hiernieder,
Tücher wehen in der Luft.

Franz Kugler, "An der Saale hellem Strande"

Ein visueller Einblick
Hintergrund
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Highlights

Markt und Rathaus, Burg Camburg, Cyriakskirche, Hausbrücke über die Lache, Wappenhaus

Unterkunft

Pension Hildebrandt, Schullandheim Zöthen, Feriendomizil "Bella Casa"

Essen und Trinken

Bund Deutscher Mädel, NS Plakat um 1935

Gaststätte Waldblick, Pizzahaus