"Einem sehr milden Winter, der nur 12 Grad in wenigen Tagen brachte, folgte ein nicht sehr warmes Frühjahr, das erst spät die Weinbergsarbeiten beginnen ließ. Nur Mitte bis Ende Mai trat große Wärme ein, welche den Weinstock rasch zur Entwicklung brachte, so daß alle Gescheine sichtbar wurden. Aber nun folgte vom 26. Mai bis 15. Juni kalte, regnerische Witterung (bis zu 6 Grad Wärme herab), so daß erst vom 10. Juni einzelne Blütchen sich zeigten und heute erst der Eintritt der Blüte anzunehmen ist. Es hängt viel Wein, ich dachte, ich könnte 250 Eimer bauen." -----------------
------------------------Das Weinbergstagebuch des Adolph Thränhardt, 19. Juni 1860

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