WEIMAR

"1788 aus Italien nach Weimar zurückgekehrt, wollte Goethe "nicht mehr das Rückgrat aller Dinge" sein. Die meisten Hofämter gab er auf und hatte so mehr Kraft für ein neues: für die Oberdirektion der Weimarischen Hof-Schauspielgesellschaft. Im Vierteljahrhundert seiner Lebensreife galt Goethes Alltag nun vor allen aderen Geschäften dem Aufbau eines neuen Theaters. Beinahe täglich kümmerte er sich um die tausend kleine Dinge, die einen Theaterbetrieb reibungslos laufen lassen." (Roland Dressler, Theaterwelten, Geschichte Mitteldeutschlands, 2000)

"Kommunalrechtlich gehört das KZ zur Klassikerstadt Weimar. Widerstand gegen den Bau des Lagers gibt es hier nicht. Im Gegenteil, hofft man doch, von der Nachbarschaft zu profitieren. Die städtische Friedhofsverwaltung zählt zu den Nutznießern der KZ-Ansiedlung. Von 1937 an werden im Weimarer Krematorium die Toten aus Buchenwald verbrannt. Im Jahr 1939 sind das bereits 1235 - und ihre Zahl steigt stetig. 20 Reichsmark stellt die Stadt für jede Einäscherung der SS in Rechnung."
(André Meier, "Ilse Koch, Die Hexe von Buchenwald", Geschichte Mitteldeutschlands, 2013)

Ein visueller Einblick
Die ganze Geschichte
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Highlights

Rathaus, Goethe-und-Schiller-Denkmal, Anna-Amalia-Bibliothek, Schillers Wohnhaus, Historischer Friedhof, Park an der Ilm mit Goethes Gartenhaus, Stadtschloß Weimar, Stadtkirche und Rathaus Gedenkstätte KZ Buchenwald

Unterkunft

Hotel "Alt Weimar", "Am Frauenplan", "Am Goethehaus", Pension "Alter Zausel", "Altes Stadtgut", "Am Ilmhang", "Am Ring"

Essen und Trinken

Theater Cafe, Gretchens Restaurant und Cafe, Gasthaus Zum Schwarzen Bären, Shakespeares Restaurant

Schloss Weimar (historische Ansicht)