MANSFELD

Graf Hoyer von Mansfeld, der als Feldherr Kaiser V. in der Schlacht am Welfesholz 1115 im Zweikampf gegen Wiprecht III. von Groitzsch. Auch wenn sein Vater als eigentlicher Ahnherr der Mansfelder gilt, setzt die Ahnenfolge meist erst mit dem kaisertreuen Hoyer ein. Das Grafengeschlecht gehörte bis zu seinem Erlöschen 1780 zu einem der ältesten und weit verzweigtesten Adelshäusern in Deutschland.

"Beim Gastwirt in Benndorf bei Mansfeld hört man, wenn teures Jahr kommen soll, den Winter zuvor oft die Mönche bei Nacht das Getreide auf dem Boden zusammenschaufeln, einsacken, die Treppe herunter tragen und aufladen; doch am Morgen liegt es unversehrt auf dem Boden. Wenn ein Knecht oder eine Magd nicht fleißig genug ist, oder wenn sie gar das Futter verkaufen, anstatt es dem Vieh zu geben, so nimmt sie der Mönch bei Nacht aus dem Bette und wirft sie aus dem Bodenfenster auf den Misthaufen, wo sie am Morgen, zwar ohne körperlichen Schaden, doch übel zugerichtet, gefunden werden."
(Der Mönch zu Benndorf bei Mansfeld, Hermann Größler, Sagen der Grafschaft Mansfeld)

Ein visueller Einblick
Hintergrund
____________________________________________

Highlights

Lutherschule, Lutherhaus, Lutherbrunnen,
 Schloss Mansfeld, St.-Georg-Kirche, Mansfeldbahn, Historische Gaststätte "Zur Guten Quelle"

Unterkunft

Gasthof "Zur Guten Quelle", "Mansfelder Hof", "Goldener Löwe", Hotel Rammelburg-Blick, "Goldener Löwe", Forellenhof", Christliche Jugendbildungs- und Begegnungsstätte Schloss Mansfeld

Essen und Trinken

"Zur Sonne", "Forellenhof", "Zum Schützenhaus", "Mansfelder Hof", Sportlerklause

Provinz Sachsen: Schloss Mansfeld um 1850 unter preußischer Flagge Alexander Duncker