SAALE - SCHKOPAU BIS WETTIN

Der prominenteste Gefangene der Burg Giebichenstein war der Thüringer Landgraf Ludwig, welcher der Sage nach mit einem Sprung in die Saale aus der Festung floh und seitdem den Beinamen "der Springer" trug.

Ein visueller Einblick
Die ganze Geschichte
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Stiftsgründung und Grablege Konrads des Großen

"Die topographische Wahl des Ortes (Petersberg bei Halle, A.d.R.) ist unter anderem auf den zunehmenden Machtverlust der Wettiner in ihren linkssaalischen Stammlanden zugunsten der Grafen von Mansfeld und der Bischöfe von Münster zurückzuführen. Dort lag auch ihr bisheriges Hauskloster in Gerbstedt. In seiner Lage zeigt das neue Stift zugleich den Sinn der Wettiner für Machtausdehnung nach Osten, denn Konrad hatte sich schon 1123 die Markgrafschaft Meißen angeeignet."

(Kati Gaudig, Stiftsgründung und Grablege Konrads des Großen. Beiträge zur Regional- und Landeskultur, Heft 43, 2006)

Burg Giebichenstein Halle