AUTO TOUREN

Verbinden Sie einen Wochenendhaufenthalt, einen Urlaub oder gestalten Sie einen Ausflug nach Ihren Wünschen.

Nützliche Tipps

Route 1

Allstedt: Schloss, Dom Wigberti, Rathaus

Lodersleben: Schloss (in privater Hand) und Schlossgarten, ggf. Schlossbesichtigung auf Nachfrage, Wanderung zur Lautersburg (Wüstung),

Querfurt: Burg, Bauernmuseum, Rathaus und Markt, Stadtmauer (tlw. erhalten), Thalgarten, Historischer Friedhof

Übernachtung 1

Allstedt: Stadtmühle (Stadtmühle 1a), Hotel "Zum Löwen" Oberröblingen (Sangerhäuser Straße)

Lodersleben: Landhotel "Quernetal" (Parkstr.15), Schloss (Str. des Friedens 16)

Querfurt: "Querfurter Hof" (Merseburger Str.5), "Zur Sonne" (Freimarkt 4), Pension "Burgblick" (Bäckerstr.5)

Essen und Trinken 1

Allstedt: Ankerklause, Schlosscafe, Ratskeller, "Das Totale Chaos"

Querfurt: "Fürstenkeller", "Goldener Stern", "Zur Weintraube", "Thalsdorfer Kartoffel- und Schnitzelhaus"

Route 1 Wehrburgen, Pfalzen, Residenzen - Von Allstedt nach Querfurt (Gesamtstrecke ca. 18km)

Die alte Kaiserpfalz Allstedt am Fuße der Goldenen Aue, bietet neben einem faszinierenden Ausblick auf das Kyffhäusergebirge neue Einblicke auf die Zeit der Bauernunruhen in Mitteldeutschland, als Thomas Müntzer auf dem Schloss seine Fürstenpredigt hielt. Die schwarze Küche, Kräuterweiber und einmalige Ausstellungen bereichern ein ungewöhnliches Kleinod. Burg und Pfalz Allstedt gehört wie die "besterhaltendste Burganlage Mitteldeutschlands" - Querfurt - zu den Bündnispartnern der "Fünf Ungleichen". Von Allstedt nach Querfurt führt der Weg durch Landschaftsschutzgebiet, vorbei am ehemaligen sowjetischen Militärflugplatz. Nachdem im Jahr 2003 bekannt wurde, dass auf dem Gelände eine Schweinemastanlage errichtet werden sollte, gründete sich eine Bürgerinitiative, die den Bau der geplanten Anlage durch einen niederländischen Investor bisher verhindern konnte. Nach dem kleinen Exkurs zur wirtschaftlichen Regionalgeschichte, nehmen Sie sich in Querfurt Zeit, neben der alten Wehranlage auch Markt und Stadtmauer der Kleinstadt zu entdecken. Landestypische Gaststätten und verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie in Querfurt.

Route 2

Bad Lauchstädt: Die Historischen Kuranlagen, Goethetheater (meist von außen, jedoch genussvoller mit Veranstaltung von innen), Das Neue Schillerhaus

Merseburg: Gotthardteich, Dom und Schloss, Schlossgarten mit Orangerie,  Kirche St. Maximi, Altes Rathaus

Übernachtung 2

Bad Lauchstädt: Kurpark Hotel (Parkstraße 15), Landgasthof Schröder (Siedlerweg 3), Hotel Lauchstädter Hof (Markt 15)

Merseburg: Western Hotel Stadt Merseburg (Christianenstraße 25), Hotel "Am Park" (Gutenbergstraße 18), Hotel "Merseburger Rabe" (Ottoweg 19), Hotel "Zum Goldenen Löwen" (Von-Harnack-Straße 3), Pension "Herberge zur St. Sixti" (Preußerstraße 20), Pension "Luise" (Gutenbergstraße 4), Pension "Elisabeth" (Seffnerstraße 14), Schlosshotel Schkopau (Am Schloss) 

Essen und Trinken 2

Route 2 Barocke Kuranlagen und außergewöhnliche Schlossensemble - Bad Lauchstädt und Merseburg (Gesamtstrecke ca. 14km)

Bad Lauchstädt: Landgasthof Schröder, Bistro "China Thai", "Lindenhof", Lauchstedter Gaststuben

Merseburg: Gasthof "Zu Kötzschen", Gaststätte "Zur Bauernstube", Kartoffelhaus, Gaststube "Zur Hölle", Merseburger Steakhouse, Ritters Weinstuben, Cafe am Kloster

Entdecken Sie die historischen Kuranlagen aus dem 18.Jahrhundert, Teil der "Gartenträume Sachsen-Anhalt", und das Original erhaltene Goethe-Theater, in welchem der Dichterfürst als Theaterleiter mit dem Weimarer Ensemble gewirkt hat und das als einzige Anlage noch heute erhalten und in Betrieb ist. Nehmen Sie sich während der Sommermonate Zeit und kombinieren einen Besuch in der kleinen Stadt mit einer Theateraufführung. Merseburg entdecken Sie vom Schlossberg aus. Der mittelalterliche Schlosskomplex mit dem Dom St.Johannes und St.Laurentius, das Kapitel- und Ständehaus, aber auch der Schlossgarten bieten vielfältige Ansichten auf die Kreisstadt, die in den vergangenen einhundert Jahren durch ihre Nähe zu dem Industrie- und Chemiedreieck Leuna, Buna, Schkopau geprägt wurde. Begutachten Sie christliche Domschätze und heidnische Zaubersprüche. Schlendern Sie durch die Willi-Sitte-Galerie und hinunter zum Gotthardteich. Lassen Sie sich nicht durch "Plaste und Elaste aus Schkopau" schrecken und entdecken das geschichtsträchtige Schloss Schkopau. In Merseburg bieten sich zahlreiche Übernachtungen.

Route 3

Warte und Steingrab in Langeneichstädt, Sonnenobservatorium in Goseck (gleich mit Abstecher zum Schloss), Wasserschloss in Balgstädt (kleiner Abstecher westlich von Freyburg), Arche Nebra in Wangen und Ausflug zum Mittelberg, dem Fundort der Himmelsscheibe (vertrauen Sie auf Ihre Füße und lassen den Bus links liegen), Vitzenburg und ein Blick in's Unstruttal oberhalb der Weinberge (unbezahlbar), "Trojaburg" von Steigra. Keine Sorge! Die Sehenswürdigkeiten zwischen Goseck und Steigra finden Sie in den Routen 4 bis 6.

Übernachtung 3

Alles natürlich ländlich:

Vitzenburg: Zum Schweitzerhaus (Am Weinberg 4), Karsdorf: Landgasthaus (Reinsdorfer Str.16), Nebra: Gartenlokal (Wetzendorfer Str. 16), Schlosshotel Himmelsscheibe (Schlosshof 4)

Essen und Trinken 3

Goseck: Schlossschenke, Restaurant "Zur Post", Freyburg: "Zur Traube", "Zum Künstlerkeller", "Schützenhaus", "Rebschule", Laucha: "Schifferklause", Wangen: Gaststätte "Zur Himmelsscheibe", Cafe "Arche Nebra", Nebra: Gartenlokal, Schlosshotel, Eiscafe, Vitzenburg: "Zum Schweitzerhaus", Reinsdorf: "Zum Deutschen Haus"

Route 3 Auf den Spuren der Vorfahren - Langeneichstädt, Goseck, Nebra, Steigra (Gesamtstrecke ca. 75km)

Himmelswege - die touristische Route im Süden Sachsen-Anhalts lockt seit dem krimireifen Fund der Himmelsscheibe von Nebra im 1999 zahllose Besucher in die Region, die sich sonst wahrscheinlich einem langen und stillen Röschenschlaf hingeben müsste. Bei Langeneichstädt findet man ein 5.500Jahre altes Jungsteinzeitgrab mit einem altertümlichen Menhir. Das Faksimile mit der Darstellung einer "Dolmengöttin" befindet sich heute auf dem Gelände der Eichstädter Warte. Das älteste Monument menschlicher Himmelsbeobachtungen befindet sich mit seinen etwa 7.000 Jahren nur wenige Meter neben dem kleinen Dorf Goseck. Über Freyburg und Laucha, vorbei an Burgscheidungen und flussaufwärts entlang der Unstrut, gelangt man über Nebra nach Wangen. Hier am Rande des Ziegelrodaer Forstes, liegt von moderner Schweizer Architektenhand gestaltet, das Besucherzentrum "Arche Nebra". In Sichtweite reckt sich ein schräger Betonfinger über den Buchenwald. Der 30 Meter hohe Aussichtsturm, der an der Stelle steht, an welcher der Fundhort nahezu 3.600 Jahre verborgen blieb, bietet zwar keinen Anblick wie zur Bronzezeit, aber einen herrlichen Ausblick über Forst und Unstruttal. Im Grunde genommen sind für die gesamte Strecke zwei Tage zu empfehlen, doch besteht für Instant-Touristen die Möglichkeit der Zeitersparnis und sich mit dem Bus von der Arche zum Mittelberg fahren zu lassen. Zurück geht es, jedoch nur an Nebra vorbei, durch das kleine Zingst durch, unterhalb der Vitzenburg entlang und rechts nach Reinsdorf abbiegen. Hier nicht von den Schweinemastanlagen ablenken lassen. Im Gegensatz zu der nicht errichteten Allstedter Anlage, verlief der Bau direkt neben dem Ort in aller Stille. Die Genehmigung wurde trotz Bürgerproteste nach dem Betreiben bewilligt. Dem Landschaftsschutzgebiet und der Weinstrasse zum Trotz, dem Tourismus zum Hohn; den Verantwortlichen ist ihre Verantwortung abhanden gekommen. Wenn sie es durch den Ort geschafft haben, der 1997 den 1.Platz im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" errungen hatte, lenken sie direkt an den Steigraer Weinbergen vorbei. Kurz vor Karsdorf winden sich links die Serpentinen nach Steigra empor. Sie wenden sich nach links Richtung Querfurt und kurz vor dem Dorfausgang liegt etwas versteckt die Trojaburg von Steigra.

Route 4

Nebra: Schloss und Burgruine, Kirche St.Georg (Aussenansicht), Heimatmuseum, Geburtshaus Hedwig Courts-Mahler, Schwimmbad, Altenburg und Blick ins Unstruttal

Zingst: Schloss und verfallene Gärtnerei, Unstrutwiesen, keine Möwen, Kirschen im Juli (fragen Sie nach der alten Kirschplantage), Pflaumen im Herbst

Vitzenburg: Kirche (nur von außen), Schloss (seit dem Besitz durch eine Berliner Immobilienfirma geschlossen und sporadisch geöffnet), Weinberg und Blick ins Unstruttal, Stallungen aus dem 19.Jahrhundert (bitte nicht betreten), Inspektorhaus (ehemaliges Schulgelände - leider auch geschlossen)

Die Dorfidyllen von Weißenschirmbach und Kleineichstädt

Hermannseck: Quelle Kaltenborn und Tierpark

Roßleben: Klosterschule, ehemelige Rauchschadfläche nördlich des stillgelegten Kalischachtes

Wendelstein: Burgruine

Memleben: Dorfkirche und Klosterruine, Naturschutzgebiet Steinsklöbe, Tierpark

Wiehe: Rathaus, Schloß und Park, Kirche St.Ursula, Modelleisenbahn, Ort Garnbach

Route 4 Naturnah und Erdverbunden - Dörfer, Oasen und Festungen am Ziegelrodaer Forst (Gesamtstrecke ca. 38km)

Von der Nebraer Altenburg, hinter Schwimmbad und Jugendherberge, bietet sich ein grandioser Die große Linkskurve führt in weitem Bogen über das Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik von Vitzenburg. Das über tausendjährige Vitzenburg kokettiert mit einem weitem Rundumblick ins Unstruttal. Südlich zängt sich die Unstrut durch seine engen Steilhänge, bevor sie in weitem Bogen in östlicher Richtung weiterzieht. Das Tore des Schlosses sind seit der Zwangsversteigerung 2004 fest verschlossen. Die Restaurationsbemühungen um die nahe St.Johannis Kirche in den 1990er Jahren begann durch die selben Einwohner, die das Haus Gottes 40 Jahre lang gemieden hatten, mit großem Enthusiasmus. Doch der Schwung, nicht zuletzt der schmalen Finanzen geschuldet, kam bald zum Erliegen. Die alten Wirtschaftsgebäude - achten Sie auf die Details an den Giebelseiten - brechen heute ebenso unnachgiebig zusammen, wie das ehemalige Inspektorhaus, welches in sozialistischen Zeiten als Polytechnische Oberschule genutzt wurde. Doch das Ensemble von Schlossanlage, naher Kirche und Wirtschaftsgebäuden - auf dem Gelände der Turnhalle lag früher der Ententeich - vermitteln noch heute das Bild herrschaftlich, kleinbäuerlicher Idylle. Fast kann der Eindruck entstehen, dass erst kürzlich sich die Schlosstore hinter Freiherr von Münchhausen geschlossen hätten und die schwarz-rot-goldenen Fahnen mit dem Ehrenkranz eingeholt worden wären. Auf enger Straße geht es durch Pretitz nach Weissenschirmbach und von dort durch das Tal des Siedebachs hinüber nach Gölbitz und weiter nach Kleineichstädt. Fragen Sie am besten nach dem direkten Weg, da naturgemäß "viele Wege nach Rom" führen. Dann geht es schnurstracks weiter zur B250 in Richtung Querfurt. Nach etwa vier Kilometern biegen Sie an der Kreuzung links ab in Richtung Artern. Nach etwa fünf weiteren Kilometern liegt auf der linken Seite das Naherholungsgebiet Hermannseck. 300 Meter hinter Ziegelroda biegen Sie links nach Rossleben. Haben Sie den Rand des von Buchen und Eichen dominierenden Waldes erreicht, liegen die östlichen Ausläufer der Goldenen Aue vor Ihren Füssen. Auf der gegenüberliegenden Talseite erhebt sich die thürngische Finne. Hinter Rossleben lassen sich die Umweltschäden des ehemaligen Kalischachtes nur noch erahnen. Die Bemühungen zur Wiederaufforstung der Rauchschadfläche führten erst mit der Stilllegung nach der Wende zu fruchtbarem Ergebnis. Der Wendelstein erhebt sein bröckelndes Haupt in stiller Wehmut über der Unstrut und in Memleben können Sie in der ehemaligen Kaiserpfalz mittelalterliche Größe nachempfinden. Sollten Sie noch etwas Zeit aufbringen, dann fahren Sie noch über die Unstrut nach Wiehe, der Geburtsstadt des Historikers Leopold von Ranke, mit der (weltweit) größten Modelleisenbahn und in das versteckt gelegene Garnbach.

Übernachtung 4

Nebra: Gartenlokal (Wetzendorfer Str. 16), Schlosshotel Himmelsscheibe (Schlosshof 4), Vitzenburg: Zum Schweitzerhaus (Am Weinberg 4), Roßleben: Hotel "Unstruttal" (Sängerweg 2)

Essen und Trinken 4

Nebra: Gartenlokal, Schlosshotel, Eiscafe,Vitzenburg: "Zum Schweitzerhaus", Kleineichstädt: "Zur deutschen Eiche", Leimbach: "Leimbacher Gasthof" (Ziegelrodaer Str. 1), Roßleben: Gaststätte "Mausefalle", "Weintraube", "Zum Eulenspiegel", "Sportplatz", Memleben: "Zum Storchennest", Wiehe: Gaststätte "Zur Tanne", Eiscafe "Zur Alten Teichmühle", Garnbach: Zum Fröhlichen Wanderer"

Route 5

Freyburg: Marienkirche und Marktplatz, Stadtmauer, Rotkäppchen-Sektkellerei, Winzergenossenschaft, Turnvater-Jahn-Sportstätten und Denkmal, Neuenburg, Schweigenberge, Zettenbacher Mühle

Laucha: Stadtkirche St.Marien, Rathaus, Stadtmauer, Glockenmuseum, Fliegerhorst und Blick ins Unstruttal (Abstecher in Richtung Gleina)

Burgscheidungen: Schloss und Barockgarten (ganzjährig schön)

Karsdorf: Zementwerk (für Enthusiasten der Industriekultur)

Reinsdorf: ehemaliges Kloster

Zingst: Schlossgelände (meist gesperrt) und ehemaliges (nun verfallenes) Gärtnereigelände (ein Paradebeispiel vergessener Ortschaften im Osten)

Memleben: Klosterruine und Krypta, Tierpark

Übernachtung 5

Freyburg: Hotels "Rebschule" (Erauberge 33), "Edelacker" (Schloss 25), "Zur Neuenburg" (Wasserstr. 27), Pension "Unstrutperle (Oberstr.39)

Laucha: Hotel "Schützenhaus" (Nebraer Str.4)

Route 5 Toskana des Nordens: An der unteren Unstrut - von Freyburg nach Memleben (Gesamtstrecke ca. 34km)

Der Jugendstil-Künstler Max Klinger erhob die Gegend an Saale und Unstrut zur "Toskana des Nordens". Es ist das einmalige Erlebnis, eine versteckte und weitestgehend unbekannte Perle Deutschlands immer wieder neu zu entdecken, welches den Besucher immer wieder von neuem in diesen Teil Europas zieht. Von Freyburg, der ehrwürdigen Kleinstadt zu Füßen der Neuenburg, Zentrum des Weinbaus und der Turnbewegung geht es auf schmalen Straßen flussaufwärts nach Laucha. Die ehemalige Glockengießerstadt, trotz ihres Kleinstadtstatus' präsentiert heute stolz Rathaus- und Kirchenensemble. Kirchscheidungen, Tröbsdorf folgen flussaufwärts. Während die Unstrut einen weiten Bogen beschreibt, trohnt das Barockschloss Burgscheidungen hoch über der sanften Landschaft. Seit einigen Jahren zieht das sommerliche Barockfest "Sonnenball" trotz respektabler Eintrittspreise seine Fans an die Unstrut. Der Verein "les Art du Baroque" hat sich der barocken Kulturpflege in Mitteldeutschland verschrieben. Abseits der Hauptverkehrswege geht es über die "Breite Strasse" nach Karsdorf und von dort Richtungs Steigra. Bevor die Serpentinen beginnen, fahren Sie linkerhand über die L213 nach Reinsdorf. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die Reste der ehemaligen Klosteranlage zu besichtigen. Von der langen Geschichte ist leider nicht mehr viel übriggeblieben. Am Dorfausgang künden die grauen Getreidespeicher von vergangener LPG-Geschichte. Das alte Bahnhofsgebäude bricht ungenutzt zusammen; allein der ehemelige Wasserturm wurde für Nachtschwärmer vor dem Verfall bewahrt. Unterhalb der Vitzenburg vorbei, durch das beschauliche Zingst hindurch - achten Sie auf die Geschwindigkeit - geht es über die L212 vorbei an der Arche Nebra - einfach mal auf der anderen Flussseite liegen lassen - dann am Naturschutzgebiet "Steinsklöbe" hinüber zur alten Kaiserpfalz Memleben.

Essen und Trinken 5

Freyburg: "Zur Traube", "Zum Künstlerkeller", "Schützenhaus", "Rebschule", Laucha: "Schifferklause", "Rippel's Eiscafe, Reinsdorf: "Zum Deutschen Haus", Memleben: "Zum Storchennest"

Route 6

Freyburg: Marienkirche und Marktplatz, Stadtmauer, Rotkäppchen-Sektkellerei, Winzergenossenschaft, Turnvater-Jahn-Ehrenhalle und Denkmal, Neuenburg mit der romanischen Doppelkapelle, Schweigenberge, Zettenbacher Mühle

Zscheiplitz: Klosterkirche mit Seitenapsis und (unbezahlbarer) Blick ins Unstruttal, Pfalzgrafenkreuz

Großjena: Max-Klinger-Weinberghäuschen, Steinernes Bilderbuch, Blütengrund (Zusammenfluss von Unstrut und Saale)

Roßbach: Kirche und Rittergut

Übernachtung 6

Freyburg: Berghotel „Zum Edelacker“ (Schloß 25), Hotel „Rebschule“ (Ehrauberge 33), Hotel „Altdeutsche Weinstuben“ (Zum Künstlerkeller), Hotel "Unstruttal" (Markt 11), „Zur Sonnenuhr“ (Ehrauberge 13), Ferienwohnungen: „Jägerhaus“ (Museum Schloß Neuenburg, Schloß 1), Lützkendorf (Schweigenberge 02)

Route 6 Rebenland und Kulturlandschaft - im Herzen des Weinbaugebietes (Gesamtstrecke ca. 22km)

Essen und Trinken 6

Freyburg: Weinausschank Pawis, Weingut Deckert, „Alte Remise und Küchenmeisterey“ (Schloss Neuenburg), Brauhaus Burgmühle, Am Gerichtskeller, „Zur Weintraube“, Freyburger Wein- und Sektkeller, Restaurant Feiße (Mühle Zeddenbach)

 Zscheiplitz: Weingut Pawis

Freyburg - Hauptresidenz des Weinbaugebietes an Saale und Unstrut erobern Sie zuerst per pedes. Der Markt mit seinen urtümlichen Weinstuben, die Rotkäppchen-Sektkellerei und die Winzergenossenschaft in der Querfurter Straße zeugen von tausendjähriger Weinbautradition. Marienkirche, Eckstädter Tor und der nahe Eselstieg hinauf zur Neuenburg zeichnen noch heute das mittelalterliche Bild der Kleinstadt nach. Nahe der Unstrut, unterhalb der Schweigenberge, führt die Straße zur Zeddenbacher Mühle. Die Wassermühle ist eine der letzten, heute noch produzierenden Betriebe. Enge Serpentinen führen hinauf nach Zscheiplitz, dem ehemaligen Nonnenkloster. Nur wenige Reste sind hier von der ehemaligen Weißenburg übriggeblieben. Berauschend ist der Blick hinunter ins Tal, hinüber nach Freyburg, welches mit der Neuenburg zum Greifen nahe liegt. In den Sommermonaten tummeln sich zahlreiche Paddelfreunde auf der Unstrut. Mit einem kleinen Abstecher über den kleinen Winzerort Müncheroda geht es wieder zurück nach Feyburg. Vorbei an den Ehraubergen geht es auf direktem Weg nach Großjena. Der Weg zum Blütengrund wird eng, ist jedoch gut beschildert. Vom Klinger'schen Weinberg, vorbei am steinernen Bilderbuch, sind es nur wenige Meter bis zum Blütengrund. Hier strömt die Unstrut in die Saale. Das kleine Roßbach besticht durch seine Kirche, Weinstuben und dem herrlichen Blick über die Saale hinüber nach Naumburg.

Route 7

Naumburg: Dom St.Peter und Paul, Domschatz und Neo Rauch, Ägidien- und Bischofskurie, Rathaus mit Markt und Bürgerhäusern, Stadtkirche St.Wenzel, Taubenmarkt (jeden zweiten Samstag im Januar und Februar), Nietzschehaus, Stadtmauer, Marientor, Kirschfest im Juni, Oberlandesgericht

und weiter Schönburg, Aussichtspunkt Sonneck zwischen Henne und Großjena, Blütengrund, Klingerweinberg und Steinernes Bilderbuch bei Großjena

Übernachtung 7

Naumburg: Hotel "Zur Alten Schmiede" (Lindenring 36), Hotel "Stadt Aachen" (Am Markt 11), Hotel "St.Marien" (Marienstr.12), Hotel "Zum Alten Krug" (Lindenring 44), Alt-Naumburger Pension (Marienplatz 13), Pesnion Kattler (Lindenring 40)

Schönburg: Gasthaus "Alter Felsenkeller"

Essen und Trinken 7

Naumburg: Restaurant Carolus Magnus, Restaurant Alt-Naumburg, Bocks Restaurant, Taverene "Zum Elften Gebot", Gasthaus "Zur Henne", Restaurant und Cafe Bürgergarten

Schönburg: Gasthaus "Alter Felsenkeller"

Route 7 Mittelalterliche Grenzgebiete - um Naumburg (Gesamtstrecke ca. 30km)

Naumburg, alte Messestadt, Heimat von Uta und der Naumburger Meister, Nitzsche und des Kirschblütenfestes präsentiert seine langjährige Geschichte in langsamen Schritten. Ohne Hast ist die Stadt mit ihrem nahen Dom am Besten zu erkunden. Über die L204 geht es an der Saale entlang zur Schönburg, den Resten der alten mittelalterlichen Burganlage. Über Plotha und Wethau geht es zurück nach Naumburg. Über die Henne zur L207, knappe zwei Kilometer hinter der Saalebrücke, führt ein schmaler Feldweg links zum Ausblick Sonneck. Über Großjena, Kleinjena und Roßbach geht es hin zu den Saalhäusern und von dort nach Schulpforta

Route 8

Weissenfels: Schloss Neu-Augustusburg, Heinrich-Schütz-Haus, Geleitshaus, Novalishaus und ehemaliges Kloster, Kavaliers- und Bürgerhäuser, Rathaus und Marienkirche, unübersehbare Barockhäuser

Goseck: Sonnenobservatorium, Schloss

Mücheln: Industriegeschichte (Brachflächen) und Geiseltalsee, Marktensemble und Kirche

Leuna: cCe - Kongress- und Kulturzentrum, Chemiestandort

Bad Dürrenberg: Gradierwerk, Borlachmuseum, Vogel- und Palmenhaus

Übernachtung 8

Weissenfels: Hotel Jägerhof (Nikolaistraße 51), Parkhotel "Güldene Berge" (Langendorfer Str. 94), "Stadt Weißenfels" (Merseburger Str. 67), Pension am Märchenbrunnen (Merseburger Str. 41), Pension "Roter Löwe" (Merseburger Str. 16-18)

Mücheln: Gulf-Pension "Zur Tankstelle" (Stöbnitzer Straße 1), Gasthof "Drei Linden" (OT Branderoda, Dorfstr. 34), Il Cavallino Rosso (Markt 16)

Leuna: Gasthof "Zur Linde" (Straße Zur Linde 21), Pension „Altes Gasthaus“ (Gebrüder-von-Wedel Str.52)

Route 8 Barock, Kuranlagen und ein Geiselsee - Weissenfels, Mücheln, Bad Dürrenberg (Gesamtstrecke ca. 55km)

Weissenfels - die Barockstadt, altes Kulturerbe, Armeestandort. Es sind nur wenige Kilometer auf dieser Route zu fahren - kein Hetzen, Drängeln, Zeitdruck. Geniesen Sie die barocken Anlagen und Bürgerhäuser der ehemaligen Kreisstadt; das Heinrich Schütz- und Novalishaus, Marienkirche und Bismarckturm. Und vor allem das Barockschloss der alten Sachsen. Schloss Neu-Augustusburg hat in seiner langen Geschichte schon schlechtere Zeiten erlebt. Besonderes Augenmerk verdienen Schlosskirche und Fürstengruft. Wenn Ihnen die Füße weh tun, vom vielen Pflasterlaufen, fahren Sie über Markröhlitz zum Geiseltalsee nach Mücheln. Geniesen Sie die Landschaft am ehemaligen Tagebau. Die Flutung begann im Sommer 2003 mit dem nahen Saalewasser. Das Erholungs- und Freizeitzentrum im ehemaligen Braunkohle- und Chemierevier beherbergt neben den ständigen Gaststätten einen im Aufbau befindlichen Hafen, mehrere Aussichtstürme und lockt bereits jetzt Besucher an. Leuna ist interessant für Ingenieure, Chemiker, Politiker, Wirtschaftsprüfer und Interessierte. Nicht nur die langjährige Geschichte, Großindustrie und IG Farben, VEB Großkombinat und Privatisierungskrimi der NAchwendezeit stehen heute für Leuna. Bad Dürrenberg ist besonders durch sein Gradierwerk bekannt, welches mit 636 Metern das Größte seiner Art in Europa ist.

Essen und Trinken 8

Weissenfels: "Alte Fischerei", "Altstadtklause", Battlefield - Irish Pub im Geleitshaus, Gartengaststätte "Reichsbahn"

Mücheln: Gartengaststätte "Glück Auf", Goldener Anker, Gaststätte "Zur Mücke"

Route 9

Klosterschule Schulpforta

Bad Kösen: Romanisches Haus, Saalebrücke, Borlachschacht, Kunstgestänge und Gradierwerk, Kur- und Tierpark

Rudelsburg und Burg Saaleck

Taugwitz: Herzog-von Braunschweig-Denkmal

Eckartsberga: Eckartsburg, Windmühle, Sommerrodelbahn, Stadtkirche

Bad Bibra: Stiftskirche, Badehaus und Quelle, Gesundbrunnen-Pavillion

Übernachtung 9

Bad Kösen: Berggaststätte Himmelreich (Bergstraße 06), Berghotel Wilhelmsburg (Eckartsbergaer Straße 20), Rittergut Kreipitzsch (Dorfstraße 65), Villa Schwalbennest (Am Rechenberg 1)

Saaleck: Landgasthof (Sulzaer Straße 1)

Eckartsberga: Hotel "Am Markt" (Hauptstraße 111), Schloss Marienthal (Kastanienallee 15, Marienthal), "Zum feuchten Eck" (Einheitsstrasse 1)

Bad Bibra: Hotel "Bibermühle" (Lauchaer Strasse 36)

Route 9 Mittelalterliche Wege - zwischen Bad Kösen und Bad Bibra (Gesamtstrecke ca. 50Km)

Als separate Tour oder im Anschluss an Route 7 gelangen Sie nach Schulpforta, dem ehemaligen Zisterzienserkloster. Die nach der Säkularisierung im Jahre 1543 gegründete Landesschule steht heute noch in ihrer langen Tradition. Das Gelände zeugt vom frühen Klosterleben. Nietzsche, Kloppstock und Fichte lernten hier und Novalis erhielt hier seine strengen Grundlagen. Lassen Sie sich am Saaleck Zeit. Besuchen Sie die Rudelsburg und wandern Sie zur nahen Ruine der Saaleck hinauf. Die mittelalterliche Burganlage wurde 1348 durch die Naumburger Bürger sturmreif geschossen und zerstört. Hier oben dichtete Franz Kugler 1826 "An der Saale hellem Strande". 1848 trafen sich 500 Corpsstudenten und gründeten den (ältesten) studentischen Dachverband Deutschlands. Auf dem Weg nach Eckartsberga kommen Sie an Auerstedt vorbei, welches 1806 mit den Kämpfen zwischen Preußen und den Truppen Napoleons in die Geschichte eingegangen ist. In Eckartsberga treffen Sie auf die mächtigen Burgruinen der Eckartsburg. Über Taugwitz und Hassenhausen gelangen Sie auf die anderer Saaleseite und können vom Ausflugslokal "Himmelreich" einen herrlichen Blick über den Saalebogen und seine alten Festungen werfen.

Essen und Trinken 9

Bad Kösen: Marco's Hofschänke, Parkschlößchen Saaletal, Gaststätte Saaleaue, Lindenhof, Loreley, Eiscafe am Wehr

Burgrestaurant Rudelsburg, Burgblick Saaleck, “Zum Fischerhaus” Schulpforta

Eckartsberga: Burggaststätte

Bad Bibra: Hotel Restaurant Bibermühle, Waldhotel Bad Bibra

Route 10 Pfalzen, Burgen und der Kaiser - Kyffhäuser

in Planung

Route 11 Made by Luther - Eisleben und sein Reformator

in Planung

Route 12 An der Saale hellem Strande - Dornburger Schlösser, Himmelreich und Rudelsburg

in Planung